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Hörprobe
Nach dem 2015er Album „tangible“ steht für 2021 endlich die Veröffentlichung des neuen Albums von A.tronic mit elf neuen Songs an. Neben der bewährten Quintett-Besetzung verstärken auf dem Album nun zwei Background-Sängerinnen und auch Bläser das Ensemble. Stilistisch bleibt es gewohnt vielfältig mit etwas stärkerem Schwerpunkt auf soul-funkigen Einfüssen. Textlich wird es persönlicher, da neben der Musik der Großteil der Texte jetzt auch aus der Feder von André Nendza stammen. Nach wie vor gilt: Zwischen Song und Sound erspielen sich die Musiker ein ungemein vielfältiges, ab und an fast tanzbares, zuweilen nachdenkliches Programm. Glücklich zwischen den Stühlen. Denn: A.Tronic überschreitet endgültig die Grenzen der Jazzwelt. Hin zu einem eigentümlich eigenständigen Sound, welcher schwer mit den üblichen stilistischen Begriffen zu beschreiben ist. Zumal Versuche wie “eine Mischung aus Jazz-Funk, 80s Pop, Prog-Rock und Singer-Songwriter, gespielt von Musikern, die auch – mehr oder weniger – mit Jazz zu tun haben” auch nicht gerade werbewirksam klingen. Deshalb: schließen wir die Schublade, denn Schublade war gestern. Die  Musik von A.Tronic lässt jedenfalls keine Fragen offen. Es geht hier nicht um Abstraktion, Aufbrechen und Verschleierung, sondern um eine direkte Aussage und einen klaren Bandsound. Geprägt von fein abgestimmten Gitarren-Farben und auf den Punkt gespieltem Bass und Schlagzeug. Und im Kern: Die wunderbar vielfältige Stimme von Franziska Loos.
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Videos
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2015: tangible | 5071-2JS (CD) / 5071-1JS (Vinyl) Franziska Loos – gesang Andreas Wahl – gitarren Markus Segschneider – gitarren & pedal-steel André Nendza – bass Ulf Stricker – schlagzeug 2008: Spectacles | 5020JS CD1 Céline Rudolph – gesang Inga Lühning – gesang Stephan Meinberg – trompete, flügelhorn, elektronik Sven Decker – tenorsaxophon, klarinette, bassklarinette, elektronik André Nendza – kontrabass Markus Segschneider – gitarren & pedal-steel Christoph Hillmann – drums, perkussion, elektronik CD2 Dave Liebman – sopransaxophon Stephan Meinberg – trompete, flügelhorn Oliver Leicht – klarinette, elektronik Ralph Beerkircher – gitarre André Nendza – kontrabass Christoph Hillmann – drums, perkussion, elektronik 2002: Lichtblau | CYM 05 Stephan Meinberg - trompete, flügelhorn Oliver Leicht - klarinette, elektronik Ralph Beerkircher - gitarre André Nendza – kontrabass Christoph Hillmann – drums, perkussion, elektronik Céline Rudolph – gesang Special guest Dave Liebman – sopransaxophon
André Nendza Der Bassist und Komponist André Nendza gehört durch seine kontinuierliche Arbeit sowohl mit einer Vielzahl eigener Projekte als auch als gefragter Sideman zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene. Nendza studierte an der Hochschule der Künste, Hilversum (NL) und an der Jazzabteilung der Musikhochschule Köln (Diplom 1997). Der Bassist arbeitete live und / oder im Studio mit Musikern wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Rick Margitza, Paolo Fresu, Dominique Pifarély, Charlie Mariano, Adrian Mears, Dave Pike, Rob van den Broeck, Marc Bassey, Rudi Mahall, Eivind Aarset, Gabriele Hasler, Céline Rudolph, Thomas Heberer, Pablo Held, Tom van der Geld, DJ Illvibe, Ramesh Shotham, Jasper Blom, Zoltan Lantos, Michal Cohen. Nendzas Bassspiel ist auf über 60 Tonträgern (davon 13 unter eigenem Namen) sowie im Rahmen diverser Rundfunk- und TV-Mitschnitte dokumentiert worden. André Nendza hat unzählige Konzerte im In- und Ausland gegeben. So spielte er bei den Leverkusener Jazztagen, Jazzfest Berlin, Jazzfestival Moers, Enjoy Jazz, Jazzfestival Viersen, Jazzrally Düsseldorf, Jazz in Eberswalde, Ingolstädter Jazztage, Jazzfestival Saarbrücken, Jazztage Greiz, Jazzfrühling Kempten, Hildener Jazztage, Winterjazz“ im Stadtgarten Köln,Festival Besançon (F), Festival Ankara (TÜ) und dem Jazzfestival The Hague (NL). 1997 wurde Nendza dann mit dem Kulturförderpreis der Sparkassenstiftung NRW ausgezeichnet. 2012 erhält Nendza den ECHOJAZZ in der Kategorie „Bass, national“ für sein Album „Rooms restored“. 2014 gewinnt er mit „Tria Lingvo“ das Finale des “Neuen Deutschen Jazzpreises”. Von 2007 – 2012 schrieb Nendza regelmäßig für „Blogthing“, den online-Blog der Zeitschrift „Jazzthing“. André Nendza ist auch als Pädagoge präsent: so leitet er seit 1997 das „Vorstudium Jazz“ der Kölner „Offenen Jazz Haus Schule“, Köln. Darüber hinaus unterrichtete Nendza als Gastdozent an den Musikhochschulen Frankfurt, Arnheim (NL) und Dresden sowie an der „Summer Jazz School“ in Edinburgh. An der Design-Hochschule „KISD“ in Köln entwickelte er musikalische Spezial-Projekte für Designer. Zudem gehört er zum festen Dozententeam des Kurses “jazzemble” in der Akademie Remscheid.   Franziska Loos Sie sprach, lange bevor sie lief. Denn verbal kommt man weiter als zu fuß. Laufen lernte Franziska Loos dann aber doch, um mit mehr Menschen sprechen zu können. Dank des amerikanischen Teils ihrer Familie nicht nur auf Deutsch, sondern auch früh auf Englisch. Das Wort und was es bewirkt faszinierte sie schon immer. Die verschiedenen Klangfarben die entstehen, wenn unterschiedliche Menschen dasselbe Wort aussprechen. Der Singsang. Der Unterton. Der Austausch. Sprache in Kombination mit Musik nahm sie voll und ganz ein und ließ sie dann nicht mehr los. Ab dem 6. Lebensjahr bekam sie deshalb klassischen Gesangsunterricht. Über ihren Vater kam sie über Umwege schließlich zum Jazz. Es folgten kleinere Rollen am Grillo Theater Essen, Gesangsworkshops, Orchesterarbeit, verschiedene (Big-) Bands und Chöre. Franziska studierte Jazzgesang am Institut für Musik Osnabrück. Dort erhielt sie u. a. Unterricht bei Anne Hartkamp, Romy Camerun, Fay Claassen, Simin Tander, Tobias Christl, Pablo Held, Thomas Rückert, Niels Klein, Heiner Schmitz und Florian Weber. Neben a.tronic spielt sie in ihrem eigenen Quintett „loos.“, für das sie selbst komponiert und textet, sowie im Drum – Vocal Duo „Loos/Jakob“ und im Piano – Vocal Duo „Jungermann und Loos“. Markus Segschneider 1971 in Neuss geboren Studium an der Musikhochschule Köln (Jazz- u. klassische Gitarre, Tonsatz) Seit 1997 nahm er neun eigene CD-Produktionen auf. 2013 verfaßte Segschneider das Lehrbuch f. Gitarre “Modern Sounds” Seit 2011 ist er Workshopautor für das DVD-Magazin „Acoustic Player“ Seit Mitte der 90er Jahre Tätigkeit als Studiomusiker (Gitarre, Pedal Steel, Mandoline, Banjo). Seitdem mehr als 100 CD-Produktionen mit u. a. Brets Frets, Klaus König Orchestra, Two High, Nino de Angelo, Declan, Gabriel Perez/Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Anne Hartkamp, United Music Nation, Crystin, Roger Hanschels Heavy Rotation, Brendan Keeley, Tony Marshall, WDR BigBand, Bonita, Heike Makatsch, Pe Werner, Gregor Meyle, Dania König, Martin Buchholz) Einspielung von Werbejingles und Filmmusik, mehrere CDs mit Library Musik Bis etwa 2008 war er Gitarrist für Musicalproduktionen (Jesus Christ Superstar, Elisabeth, Saturday night fever, Just one world, Grease, Miami nights, Cats, Spamalot) Komponist von TV-Musik und Arrangeur (Hörspielmusik: 40 Folgen “Point Whitmark”, Arrangements für u. a. Sun Stalker, Stephan Runge, Frameless, Mars, Bonita) Zur Zeit (2015) Bandmitglied bei Gregor Meyle, Florian Ross Quintett, Two High Andreas Wahl geboren in Stuttgart, lebt seit 1989 im Ruhrgebiet. studierte Jazzgitarre an der „Hogeschool voor de Kunsten Arnhem ArtEZ“ von 1992-97. erhielt zahlreiche Förderpreise: Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr 2002, 2004, 2007, 2009, International Songwriting Competition 2005, Jazzpreisruhr 2012, 2013. CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte und Tourneen im In- und Ausland mit Bands und Projekten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz: Zodiak Trio, Freie Wahl, The Bliss, André Nendza’s A-Tronic, The Dorf, Thoneline Orchestra, Experimentle Band, Peter Herborn Large, Solo, WDR-Big- Band, Stephan Mattners Beam, Essen Jazz Orchestra, u. a. spielte auf zahlreichen inernational bekannten Festivals wie z.B.: Jazzfestival Münster, Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, Traumzeit Festival, European Trytone Festival Amsterdam, Jazztopad Festival Wrozlaw, Klarafestival Brüssel, Jazzfestival Caracas, Jazzfest Bonn … Dozent für Jazz-Gitarre an der „Hochschule für Künste“ Bremen und am Institut für Musik der “Hochschule Osnabrück”. Ulf Stricker Der 1977 in Düsseldorf geborene Schlagzeuger Ulf Stricker hat sich in der Drummerszene besonders durch seinen Einsatz von elektronischen Instrumenten in Kombination mit dem akustischen Drumset einen Namen gemacht. Diese Synergie kommt nicht von ungefähr. Als Jugendlicher nahm er neun Mal bei Jugend musiziert teil und war auch Preisträger beim Bundeswettbewerb. All diese Auszeichnungen erzielte er jedoch als klassischer Pianist. Auch schlagzeugtechnisch starte er mit 11 Jahren zunächst klassisch und erhielt Unterricht in Mallets, Pauken und Snaredrum, ehe er sich mit 15 Jahren dem Drumset zuwandte. Gegen Ende seiner Schulzeit 1996 entschied er sich, am Konservatorium in Arnheim bei René Creemers und Joop van Erven Jazzschlagzeug zu studieren, ohne jedoch die Tasteninstrumente ganz aus den Augen zu verlieren. Seit  seinem Abschluss 2001 hat er mit zahlreichen Größen sowohl aus dem Pop als auch Jazzgenre zusammengearbeitet. Neben Bob Mintzer, Frank McComb, Nippy Noya finden sich auch Namen wie DSDS Gewinner Alexander Klaws, die serbische Gitarrenlegende Zlatko Manojlovic und zahlreiche Musical Produktionen in seinen Credits. Als Soloschlagzeuger trat er auf zahlreichen Drumfestivals im In und Ausland auf und teilte sich schon die Bühne mit Größen wie Dave Weckl, Horacio Hernandez, Akira Jimbo, Thomas Lang und vielen anderen. Weiterhin kann Stricker auf eine mittlerweile mehr als 10 Jahre andauernde Dozententätigkeit an verschiedensten Schulen, unter anderem auch dem Drummers Institute in Düsseldorf, zurückblicken. Ulf Stricker ist Endorser für DW Drums, Zildjian Cymbals, Latin Percussion, Remo Drumheads und Roland Electronics.
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Veröffentlichungen
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Fotos
Pressezitate A.tronic „… Nendza, der mit der Popmusik der 1980er Jahre aufwuchs, kehrt in der Band nun zu diesen Wurzeln zurück, mit eingängigen Melodien und dem dynamischen Wechsel zwischen Strophe und druckvollem Refrain. Was „A.Tronic“ dabei aus der Menge heraushebt, sind die rhythmische Finesse und harmonische Komplexität der Songs, die zum Teil von literarischen Texten inspiriert wurden. Möglich wird das alles erst durch die Besetzung mit hervorragenden Jazzmusikern. Neben Nendza selbst spielen Andreas Wahl (Gitarre), Markus Segschneider (Gitarre und Pedal Steel) sowie Ulf Stricker (Drums). Erst vor einigen Wochen hinzugekommen ist die Sängerin Franziska Loos, die kürzlich bei André Nendza ihr Vorstudium Jazz absolviert hat und nun in Osnabrück Gesang studiert. Ein vielversprechendes Talent!“ Barbara Steingiesser NGZ „… Große Veröffentlichung“ Gitarre & Bass „… André Nendza’s A.Tronic-Projekt lebt von seinen abwechslungsreichen, ausgefallenen Klangfarben und den expressiven Sounds“ Klaus Hübner – Jazzpodium „… Delikatesse folgt auf Delikatesse“ Frank Becker-OMM „… Immer auf der Grenze zwischen Elektro und analog, zwischen verrücktem Ausbruch und angepasster Bravheit balanciert das Ensemble seine mannigfaltigen und variablen Ideen aus, puzzelt und purzelt zwischen den Variablen der Themen ‚Pop‘ und ‚Jazz‘. Die Besetzung mit Gitarre und Stimme verleiht den Tracks fast durchweg eine popkompatible, analoge Seite, auch wenn sich im Hintergrund noch viele knifflige Gebilde verstecken.“ © teleschau – der mediendienst „… „Spectacles“ wird auch nach häufigem Hören nicht langweilig sondern bietet immer wieder angenehme Unterhaltung.“ Wetzlaer Zeitung  
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Franziska Loos – Gesang Andreas Wahl – Gitarren Markus Segschneider – Gitarren & Pedal-Steel André Nendza – Bass Ulf Stricker – Schlagzeug
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André Nendza

A.tronic
Kölnischen Rundschau: …. Den zweiten Act bestritten „A.Tronic“, eine Formation von André Nendza, die akustisch die Kammertüren aufrissen und die große Maschinenhalle im Sturm eroberten. Der Echo-Jazz-Preisträger und Jazz- Dozent hat eine Band mit hohem Wiedererkennungswert mitgebracht. Das liegt vor allem an der unverwechselbaren Stimme von Franziska Loos...Drei Oktaven Umfang und ein Kaleidoskop an Stimmungen, die sie darstellen kann – die pure Lebenslust kann sie am besten… Zusammen ergibt das ungemein eingängige Musik, die den Freiheiten des Jazz immer wieder Raum lässt…. Großer Auftakt… Musikreview: ...FAZIT: Wenn Jazz und Pop - die sich aus Sicht so vieler „Musikexperten“ untereinander nicht ausstehen können - plötzlich zu liebevollen, sich gegenseitig ergänzenden, aber nichts vorwerfenden, dafür umso zärtlicheren Musik-Geschwistern werden, dann ist das der eindeutige Verdienst von A.TRONIC. Wer traut sich, darauf einzulassen? Hoffentlich wenigstens diejenigen, welche in dieser kalten Jahreszeit statt einem Brett vorm Kopf und ein paar Stöpseln in den Ohren heimlich ihr „Ich bin ein Freigeist“-T-Shirt unterm Rollkragen-Pullover tragen. Hörspiegel: …Ein Album, das mich von Song zu Song immer wieder überrascht hat und das eine breite Hörerschaft verdient hat! Reinhard Köchl in Jazzthing: …Zunächst verunsichern sie, verführen dann zum genaueren Zuhören, irgendwann zum Fußwippen und schließlich zum entspannten Lächeln….Zum Glück klingen sie nicht wie eine dieser nervigen „Best-of-both- Worlds“- Eintöpfe, die niemandem wirklich schmecken. Vielleicht, weil Nendza geschickt die Fäden zwischen den feinen Gitarren-Farben, der interessanten Stimme von Loos und dem eigenen Anspruch in Händen hält. Bass-Professor: Herausgekommen ist ein schlüssiges Werk, das einen sofort mit der ersten Nummer „Hypnotize you" in seinen Bann zieht. Mittendrin ist dabei immer die wunderbare Stimme von Franziska Loos,..Hervorzuheben sind die äußerst geschmackvollen Basslinien gepaart mit geradlinigem tightem Schlagzeug….Manchmal liegt das Gute so nahe vor der Haustür - toller Job, Andre! Gitarre&Bass: Einfach nur schöne handgemachte Popmusik Jazzzeitung: Kreative Musik jenseits der Stilgrenzen Musenblätter: Entstanden ist ein Pop-Album von erlesener Qualität, das durchaus auch veritable Rock- und Jazz-Anteile hat. ….eine Stunde mit Genussfaktor. concerto Parade-Jazzer Andre Nendza langsam vom herkömmlichen Jazz-Idiom abdriftet, konnte man voraus ahnen. Dass er aber nun auf lupenreinen Pop setzt, ist erstaunlich. Auch das kann der Bassist gut. Seit der Debüt-CD„Songs From A Red Notebook“ (1998) galt der deutsche Komponist, Bassist und Dozent als Jazzer mit großer Zukunft, was sich auch in den letzten 17 Jahren Schritt für Schritt bewahrheitete. Nendza erreichte im Jazz viel...Doch es wundert den Insider nicht, dass der Bassist mit A.Tronic nun zugänglichen Pop auf hohem Niveau anvisiert...nun regiert A.Tronic. Und das klappt wunderbar. Mit einer tollen und frischen Sängerin, Franziska Loos, und 2 brillanten Gitarristen präsentiert Andre auf „Tangible“ 12 seiner Kompositionen, die nachhaltig beeindrucken.
© Susanne Wittelsbürger

© 2021 All rights reserved.  

Hörprobe
Nach dem 2015er Album „tangible“ steht für 2021 endlich die Veröffentlichung des neuen Albums von A.tronic mit elf neuen Songs an. Neben der bewährten Quintett-Besetzung verstärken auf dem Album nun zwei Background-Sänger- innen und auch Bläser das Ensemble. Stilistisch bleibt es gewohnt vielfältig mit etwas stärkerem Schwerpunkt auf soul- funkigen Einfüssen. Textlich wird es persönlicher, da neben der Musik der Großteil der Texte jetzt auch aus der Feder von André Nendza stammen. Nach wie vor gilt: Zwischen Song und Sound erspielen sich die Musiker ein ungemein vielfältiges, ab und an fast tanzbares, zuweilen nachdenkliches Programm. Glücklich zwischen den Stühlen. Denn: A.Tronic überschreitet endgültig die Grenzen der Jazzwelt. Hin zu einem eigentümlich eigenständigen Sound, welcher schwer mit den üblichen stilistischen Begriffen zu beschreiben ist. Zumal Versuche wie “eine Mischung aus Jazz-Funk, 80s Pop, Prog-Rock und Singer-Songwriter, gespielt von Musikern, die auch – mehr oder weniger – mit Jazz zu tun haben” auch nicht gerade werbewirksam klingen. Deshalb: schließen wir die Schublade, denn Schublade war gestern. Die  Musik von A.Tronic lässt jedenfalls keine Fragen offen. Es geht hier nicht um Abstraktion, Aufbrechen und Verschleierung, sondern um eine direkte Aussage und einen klaren Bandsound. Geprägt von fein abgestimmten Gitarren- Farben und auf den Punkt gespieltem Bass und Schlagzeug. Und im Kern: Die wunderbar vielfältige Stimme von Franziska Loos.
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A.tronic
André Nendza Der Bassist und Komponist André Nendza gehört durch seine kontinuierliche Arbeit sowohl mit einer Vielzahl eigener Projekte als auch als gefragter Sideman zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene. Nendza studierte an der Hochschule der Künste, Hilversum (NL) und an der Jazzabteilung der Musikhochschule Köln (Diplom 1997). Der Bassist arbeitete live und / oder im Studio mit Musikern wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Rick Margitza, Paolo Fresu, Dominique Pifarély, Charlie Mariano, Adrian Mears, Dave Pike, Rob van den Broeck, Marc Bassey, Rudi Mahall, Eivind Aarset, Gabriele Hasler, Céline Rudolph, Thomas Heberer, Pablo Held, Tom van der Geld, DJ Illvibe, Ramesh Shotham, Jasper Blom, Zoltan Lantos, Michal Cohen. Nendzas Bassspiel ist auf über 60 Tonträgern (davon 13 unter eigenem Namen) sowie im Rahmen diverser Rundfunk- und TV-Mitschnitte dokumentiert worden. André Nendza hat unzählige Konzerte im In- und Ausland gegeben. So spielte er bei den Leverkusener Jazztagen, Jazzfest Berlin, Jazzfestival Moers, Enjoy Jazz, Jazzfestival Viersen, Jazzrally Düsseldorf, Jazz in Eberswalde, Ingolstädter Jazztage, Jazzfestival Saarbrücken, Jazztage Greiz, Jazzfrühling Kempten, Hildener Jazztage, Winterjazz“ im Stadtgarten Köln,Festival Besançon (F), Festival Ankara (TÜ) und dem Jazzfestival The Hague (NL). 1997 wurde Nendza dann mit dem Kulturförderpreis der Sparkassenstiftung NRW ausgezeichnet. 2012 erhält Nendza den ECHOJAZZ in der Kategorie „Bass, national“ für sein Album „Rooms restored“. 2014 gewinnt er mit „Tria Lingvo“ das Finale des “Neuen Deutschen Jazzpreises”. Von 2007 – 2012 schrieb Nendza regelmäßig für „Blogthing“, den online- Blog der Zeitschrift „Jazzthing“. André Nendza ist auch als Pädagoge präsent: so leitet er seit 1997 das „Vorstudium Jazz“ der Kölner „Offenen Jazz Haus Schule“, Köln. Darüber hinaus unterrichtete Nendza als Gastdozent an den Musikhochschulen Frankfurt, Arnheim (NL) und Dresden sowie an der „Summer Jazz School“ in Edinburgh. An der Design-Hochschule „KISD“ in Köln entwickelte er musikalische Spezial- Projekte für Designer. Zudem gehört er zum festen Dozententeam des Kurses “jazzemble” in der Akademie Remscheid.   Franziska Loos Sie sprach, lange bevor sie lief. Denn verbal kommt man weiter als zu fuß. Laufen lernte Franziska Loos dann aber doch, um mit mehr Menschen sprechen zu können. Dank des amerikanischen Teils ihrer Familie nicht nur auf Deutsch, sondern auch früh auf Englisch. Das Wort und was es bewirkt faszinierte sie schon immer. Die verschiedenen Klangfarben die entstehen, wenn unterschiedliche Menschen dasselbe Wort aussprechen. Der Singsang. Der Unterton. Der Austausch. Sprache in Kombination mit Musik nahm sie voll und ganz ein und ließ sie dann nicht mehr los. Ab dem 6. Lebensjahr bekam sie deshalb klassischen Gesangsunterricht. Über ihren Vater kam sie über Umwege schließlich zum Jazz. Es folgten kleinere Rollen am Grillo Theater Essen, Gesangsworkshops, Orchesterarbeit, verschiedene (Big-) Bands und Chöre. Franziska studierte Jazzgesang am Institut für Musik Osnabrück. Dort erhielt sie u. a. Unterricht bei Anne Hartkamp, Romy Camerun, Fay Claassen, Simin Tander, Tobias Christl, Pablo Held, Thomas Rückert, Niels Klein, Heiner Schmitz und Florian Weber. Neben a.tronic spielt sie in ihrem eigenen Quintett „loos.“, für das sie selbst komponiert und textet, sowie im Drum – Vocal Duo „Loos/Jakob“ und im Piano – Vocal Duo „Jungermann und Loos“. Markus Segschneider 1971 in Neuss geboren Studium an der Musikhochschule Köln (Jazz- u. klassische Gitarre, Tonsatz) Seit 1997 nahm er neun eigene CD- Produktionen auf. 2013 verfaßte Segschneider das Lehrbuch f. Gitarre “Modern Sounds” Seit 2011 ist er Workshopautor für das DVD-Magazin „Acoustic Player“ Seit Mitte der 90er Jahre Tätigkeit als Studiomusiker (Gitarre, Pedal Steel, Mandoline, Banjo). Seitdem mehr als 100 CD-Produktionen mit u. a. Brets Frets, Klaus König Orchestra, Two High, Nino de Angelo, Declan, Gabriel Perez/Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Anne Hartkamp, United Music Nation, Crystin, Roger Hanschels Heavy Rotation, Brendan Keeley, Tony Marshall, WDR BigBand, Bonita, Heike Makatsch, Pe Werner, Gregor Meyle, Dania König, Martin Buchholz) Einspielung von Werbejingles und Filmmusik, mehrere CDs mit Library Musik Bis etwa 2008 war er Gitarrist für Musicalproduktionen (Jesus Christ Superstar, Elisabeth, Saturday night fever, Just one world, Grease, Miami nights, Cats, Spamalot) Komponist von TV-Musik und Arrangeur (Hörspielmusik: 40 Folgen “Point Whitmark”, Arrangements für u. a. Sun Stalker, Stephan Runge, Frameless, Mars, Bonita) Zur Zeit (2015) Bandmitglied bei Gregor Meyle, Florian Ross Quintett, Two High Andreas Wahl geboren in Stuttgart, lebt seit 1989 im Ruhrgebiet. studierte Jazzgitarre an der „Hogeschool voor de Kunsten Arnhem ArtEZ“ von 1992-97. erhielt zahlreiche Förderpreise: Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr 2002, 2004, 2007, 2009, International Songwriting Competition 2005, Jazzpreisruhr 2012, 2013. CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte und Tourneen im In- und Ausland mit Bands und Projekten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz: Zodiak Trio, Freie Wahl, The Bliss, André Nendza’s A-Tronic, The Dorf, Thoneline Orchestra, Experimentle Band, Peter Herborn Large, Solo, WDR-Big-Band, Stephan Mattners Beam, Essen Jazz Orchestra, u. a. spielte auf zahlreichen inernational bekannten Festivals wie z.B.: Jazzfestival Münster, Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, Traumzeit Festival, European Trytone Festival Amsterdam, Jazztopad Festival Wrozlaw, Klarafestival Brüssel, Jazzfestival Caracas, Jazzfest Bonn … Dozent für Jazz-Gitarre an der „Hochschule für Künste“ Bremen und am Institut für Musik der “Hochschule Osnabrück”. Ulf Stricker Der 1977 in Düsseldorf geborene Schlagzeuger Ulf Stricker hat sich in der Drummerszene besonders durch seinen Einsatz von elektronischen Instrumenten in Kombination mit dem akustischen Drumset einen Namen gemacht. Diese Synergie kommt nicht von ungefähr. Als Jugendlicher nahm er neun Mal bei Jugend musiziert teil und war auch Preisträger beim Bundeswettbewerb. All diese Auszeichnungen erzielte er jedoch als klassischer Pianist. Auch schlagzeugtechnisch starte er mit 11 Jahren zunächst klassisch und erhielt Unterricht in Mallets, Pauken und Snaredrum, ehe er sich mit 15 Jahren dem Drumset zuwandte. Gegen Ende seiner Schulzeit 1996 entschied er sich, am Konservatorium in Arnheim bei René Creemers und Joop van Erven Jazzschlagzeug zu studieren, ohne jedoch die Tasteninstrumente ganz aus den Augen zu verlieren. Seit  seinem Abschluss 2001 hat er mit zahlreichen Größen sowohl aus dem Pop als auch Jazzgenre zusammengearbeitet. Neben Bob Mintzer, Frank McComb, Nippy Noya finden sich auch Namen wie DSDS Gewinner Alexander Klaws, die serbische Gitarrenlegende Zlatko Manojlovic und zahlreiche Musical Produktionen in seinen Credits. Als Soloschlagzeuger trat er auf zahlreichen Drumfestivals im In und Ausland auf und teilte sich schon die Bühne mit Größen wie Dave Weckl, Horacio Hernandez, Akira Jimbo, Thomas Lang und vielen anderen. Weiterhin kann Stricker auf eine mittlerweile mehr als 10 Jahre andauernde Dozententätigkeit an verschiedensten Schulen, unter anderem auch dem Drummers Institute in Düsseldorf, zurückblicken. Ulf Stricker ist Endorser für DW Drums, Zildjian Cymbals, Latin Percussion, Remo Drumheads und Roland Electronics.
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Veröffentlichungen
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Fotos
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Franziska Loos – Gesang Andreas Wahl – Gitarren Markus Segschneider – Gitarren André Nendza – Bass Ulf Stricker – Schlagzeug

André Nendza

Pressezitate A.tronic „… Nendza, der mit der Popmusik der 1980er Jahre aufwuchs, kehrt in der Band nun zu diesen Wurzeln zurück, mit eingängigen Melodien und dem dyna-mischen Wechsel zwischen Strophe und druckvollem Refrain. Was „A.Tronic“ dabei aus der Menge heraus- hebt, sind die rhythmische Finesse und harmonische Komplexität der Songs, die zum Teil von literarischen Texten inspiriert wurden. Möglich wird das alles erst durch die Besetzung mit hervorra- genden Jazzmusikern. Neben Nendza selbst spielen Andreas Wahl (Gitarre), Markus Segschneider (Gitarre und Pedal Steel) sowie Ulf Stricker (Drums). Erst vor einigen Wochen hinzugekommen ist die Sängerin Franziska Loos, die kürzlich bei André Nendza ihr Vorstudium Jazz absolviert hat und nun in Osnabrück Gesang studiert. Ein vielversprechendes Talent!“ Barbara Steingiesser NGZ „… Große Veröffentlichung“ Gitarre & Bass „… André Nendza’s A.Tronic-Projekt lebt von seinen abwechslungsreichen, ausgefallenen Klangfarben und den expressiven Sounds“ Klaus Hübner – Jazzpodium „… Delikatesse folgt auf Delikatesse“ Frank Becker-OMM „… Immer auf der Grenze zwischen Elektro und analog, zwischen verrücktem Ausbruch und angepasster Bravheit balanciert das Ensemble seine mannigfaltigen und variablen Ideen aus, puzzelt und purzelt zwischen den Variablen der Themen ‚Pop‘ und ‚Jazz‘. Die Besetzung mit Gitarre und Stimme verleiht den Tracks fast durchweg eine popkompatible, analoge Seite, auch wenn sich im Hintergrund noch viele knifflige Gebilde verstecken.“ © teleschau – der mediendienst „… „Spectacles“ wird auch nach häufigem Hören nicht langweilig sondern bietet immer wieder angenehme Unterhaltung.“ Wetzlaer Zeitung
2015: tangible | 5071-2JS (CD) / 5071-1JS (Vinyl) Franziska Loos – gesang Andreas Wahl – gitarren Markus Segschneider – gitarren & pedal-steel André Nendza – bass Ulf Stricker – schlagzeug
2008: Spectacles | 5020JS CD1 Céline Rudolph – gesang Inga Lühning – gesang Stephan Meinberg – trompete, flügelhorn, elektronik Sven Decker – tenorsaxophon, klarinette, bassklarinette, elektronik André Nendza – kontrabass Markus Segschneider – gitarren & pedal-steel Christoph Hillmann – drums, perkussion, elektronik CD2 Dave Liebman – sopransaxophon Stephan Meinberg – trompete, flügelhorn Oliver Leicht – klarinette, elektronik Ralph Beerkircher – gitarre André Nendza – kontrabass Christoph Hillmann – drums, perkussion, elektronik